Schnellsuche

Montag, 27. März 2017

Fastenzeit


Die vierzigtägige Fastenzeit der römisch-katholischen Kirche ist als österliche Bußzeit bestimmt. „Die Fastenzeit dauert von Aschermittwoch bis zum Beginn der Messe vom letzten Abendmahl am Gründonnerstag.“ Ab Karfreitag bis zur Osternachtfeier schließt sich das Osterfasten an, nun nicht mehr als Bußübung, sondern als Trauerfasten zum Gedächtnis der Passion und der Grabesruhe Christi vor der besonderen Festfreude des Auferstehungstages Ostern. Die Fastenzeit gilt als geschlossene oder „gebundene“ Zeit.
Die Anforderungen der katholischen Kirche an die Fastenpraxis sind detailliert in der apostolischen Konstitution Paenitemini Papst Pauls VI. aus dem Jahr 1966 geregelt. Neben der Beachtung besonderer Speisegebote werden auch andere Formen der Askese und Buße empfohlen. Die Gläubigen sind angehalten, das Gebet intensiver zu pflegen und vermehrt an Gottesdiensten und Andachten (etwa der Kreuzwegandacht) teilzunehmen. Ebenso sollen sie mehr Werke der Nächstenliebe verrichten und Almosen geben. Ein solches Bußwerk wird, wie auch eine spürbare finanzielle Spende, die in der Fastenzeit gegeben wird, Fastenopfer genannt.
An den Fastensonntagen und Hochfesten, die in die Fastenzeit fallen (etwa dem Josefstag oder an Mariä Verkündigung) wird nicht gefastet.
Quelle: Wikipedia

Die Fastenzeit bedeutet auch, die Besinnung auf das Wesentliche, die oft erst durch den Verzicht möglich wird. Wer sich nicht auf ein fixes Element festlegen möchte, kann versuchen die 40 Tage sein Leben etwas zu entschleunigen, sein Handeln zweimal zu überdenken und sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen. 


Was man neben den ganzen Fastenvorsätzen nicht vergessen darf: die Palmzweige müssen geschnitten und eingewässert werden, um sie an den Osterfeiertagen zum Blühen zu bringen. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen